kamaeju.de

Programm 2026


Auch dieses Jahr versorgen wir euch täglich mit kleinen Einblicken in unser Programm und unsere Erlebnisse. Viel Spaß beim Durchstöbern.


Unser Tagebuch

Der Hof wird gemacht.

von Stefan Schumacher


Höret her, liebe Eltern,
heute brach der letzte Tag in unserem Königreich auf Ameland an. Mit einer entspannten Traumreise starteten wir gemeinsam in den Morgen und ließen die Gedanken noch einmal durch die vielen schönen Erlebnisse der vergangenen zwei Wochen wandern. Anschließend stärkten sich alle Schlossbewohner*innen bei einem gemeinsamen Frühstück für die bevorstehenden Aufgaben.

Danach begannen wir die königlichen Gemächer zu räumen! Gemeinsam wurden die Koffer gepackt und das Haus Stück für Stück ausgeräumt. Mit vereinten Kräften waren alle fleißig dabei, sodass unser Schloss langsam wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt wurde.

Nach einem stärkenden Mittagessen begann bereits das Beladen des LKWs mit den ersten Gepäckstücken. Sobald alle Koffer fertig gepackt waren, machten sich die einzelnen Gruppen noch ein letztes Mal auf den Weg in die Stadt, um die letzten kleinen Erledigungen zu machen und die verbleibende Zeit gemeinsam zu genießen.

Vor dem Abendessen zog sich jede Gruppe noch einmal zurück. In einer gemeinsamen Reflexionsrunde blickten die Kinder auf die vergangenen zwei Wochen zurück, teilten ihre schönsten Erinnerungen, lustigsten Momente und Wünsche.

Anschließend versammelte sich das gesamte Königreich und zu einem letzten gemeinsamen Abendessen. Als alle fertig gegessen hatten, hatte die älteste Gruppe noch ein Dankeschön vorbereitet zum Abschluss ihrer letzten Ferienfreizeit als Kinder, bei dem auch ein paar Tränen flossen. Danach fanden auch die Koffer der Kinder ihren Platz im LKW, damit morgen alles für die Heimreise bereit ist. Währenddessen machten es sich die Kinder bei einem gemütlichen Kinoabend bequem und schauten gemeinsam „Der König der Löwen“. Zum Ausklang des Abends wurden auch noch der ein oder andere Filme aus vergangenen Freizeiten angeschaut, wodurch viele schöne Erinnerungen wieder zum Vorschein kamen.

So endete unser letzter Tag im Königreich. Mit vielen neuen Freundschaften, unzähligen Erinnerungen und sicherlich auch ein wenig Vorfreude auf Zuhause fielen schließlich alle müde in ihre Betten.
Viele Grüße und bis morgen!

Abschlussball zu Ehren von Königin Hiltrud I.

von Stefan Schumacher


Höret her, liebe Eltern, heute ging unsere königliche Ferienfreizeit ihrem großen Höhepunkt entgegen: der große Abschlussabend stand bevor! Schon am Morgen lag eine ganz besondere Stimmung über unserem Königreich. Überall wurde geplant, geprobt und gebastelt. Die Kinder bereiteten mit viel Kreativität und Engagement ihre Auftritte vor, übten Tänze und Theaterstücke ein und sorgten dafür, dass am Abend alles bereit sein würde. Die Vorfreude war groß bei den Schlossbewohner*innen.

Als die Sonne langsam unterging, öffnete unsere Königin feierlich die Tore zum großen Festmahl und lud alle Bewohner*innen des Königreichs zu einem gemeinsamen Abendessen ein. An einem reichhaltigen Buffet konnten sich alle nach Herzenslust bedienen. In festlicher Atmosphäre wurde gemeinsam gegessen und gequatscht.

Nach dem Essen hieß es dann: Bühne frei! Während im Saal noch schnell umgebaut und die letzten Vorbereitungen getroffen wurden, stieg die Spannung merklich. Schließlich begann das große Abschlussprogramm.

Jede Gruppe präsentierte ihr eigenes Königreich mit seinen ganz besonderen Traditionen und Eigenheiten. So führten uns die Kinder auf eine abwechslungsreiche Reise durch die Königreiche Italien, Schweden, Brasilien, die USA, Spanien und die Schweiz. Es wurden Tänze, kleine Theaterstücke und lustige Spiele aufgeführt. Alle hatten viel Freude und es wurde für alle ein rundum gelungener Abend.
Aber eine Sache durfte nicht fehlen. Ein ganz besonderer Moment des Abends war schließlich die traditionelle Leitertaufe, ein fester Bestandteil unserer Ferienfreizeit. In einer feierlichen Zeremonie wurden heute vier Leiter*innen offiziell in unsere Gemeinschaft aufgenommen.
Nach diesem krönenden Abschluss kehrte langsam Ruhe in unser Königreich.

Ein unvergesslicher Abschluss und eine ebenso unvergesslichen Ferienfreizeit liegt hinter uns!

Restday am Hofe

von Stefan Schumacher


Höret her, liebe Eltern, der Tag begann ganz entspannt mit unserem traditionellen Gammelfrühstück. Das bedeutete: ausschlafen, den Morgen in Ruhe beginnen und zwischen 9:00 Uhr und 11:00 Uhr gemütlich frühstücken. Nach den ereignisreichen Tagen der vergangenen Woche tat diese kleine Auszeit allen sichtlich gut.

Bis zum Mittagessen konnten die Kinder ihre Zeit frei gestalten. Manche spielten draußen auf der Wiese, während andere lieber auf ihren Zimmern entspannten.

Nach einem stärkenden Mittagessen stand plötzlich eine unerwartete Nachricht im Raum. Uns wurde bereits vor ein paar Tagen mitgeteilt, dass es auf Ameland in letzter Zeit vermehrt zu Fahrradunfällen gekommen sei. Aus diesem Grund gelte nun eine neue Regelung: Wer weiterhin Fahrrad fahren möchte, müsse einen Fahrradführerschein mit sich führen. Da natürlich niemand einen solchen Führerschein dabeihatte, wurde uns erklärt, dass die Polizei eine Möglichkeit geschaffen habe, diesen vor Ort durch eine kleine Prüfung zu absolvieren.

Also machten sich alle zu Fuß auf den Weg, die Fahrräder mussten selbstverständlich bis zum Prüfungsort geschoben werden. Dort angekommen wartete bereits die „Polizei“ auf uns, die die Kinder durch einen kleinen Fahrradparcours führte. Die meisten Kinder meisterten die verschiedenen Aufgaben auf Anhieb. Einige mussten allerdings noch einmal antreten, da sie den Parcours beim ersten Versuch nicht erfolgreich bewältigt hatten. Erst nachdem alle ihre Prüfung erfolgreich bestanden hatten, wurde das Geheimnis gelüftet: Denn es handelte sich bei der ganzen Aktion um unseren diesjährigen Leiterstreich! Die Kinder waren erleichtert und verbrachten den restlichen Nachmittag in ihren Gruppen. Einige fuhren nach Nes zum Eisessen. Andere verbrachten die Zeit gemeinsam am Haus.

Nach dem Abendessen hieß es dann Beeilung! Denn ein weiteres Highlight wartete bereits auf uns. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Strand. Dort wartete eine Treckertour auf uns. Mit dem Traktor ging es für uns den Strand entlang bis nach Het Oerd. Während der Fahrt wurden die mitgebrachten Snacks verputzt.

Nach diesem gelungenen Abschluss kehrten wir müde, aber glücklich in unser Haus zurück und machten uns Fertig zum Schlafen.

Viele Grüße von Ameland

Königliche Bootstour und Leiterssen

von Stefan Schumacher


Liebe Eltern, heute klingelte der Tagesrhythmus ein bisschen früher als sonst. Einen Morgenimpuls gab es nicht, denn schon um 8:30 Uhr wurde gefrühstückt. Der Grund war klar: Eine große Ausfahrt stand bevor, und dafür musste der königliche Hofstaat rechtzeitig bereitstehen.

Die Kinder haben dabei super mitgemacht. Es wurde gegessen, gepackt, sortiert und losgezogen, sodass alle pünktlich zum Fährhafen kamen. Dort wartete die große Bootstour zur Robbenbank. Also hieß es: Leinen los für einen besonderen Tag zwischen Wasser, Wind und Wattenmeer.

Draußen auf dem Boot wurde aus dem Königreich van Ameland für eine Weile ein kleines Seereich. Die Robbenbank war das große Ziel, und allein die Fahrt dorthin brachte schon dieses besondere Ausflugsgefühl mit sich: schauen, staunen, zusammen unterwegs sein und die Insel einmal von einer anderen Seite erleben.

Anschließend wurde gefischt und das Wattenmeer erkundet. Zwischen Wasser, Sand, Schlick und frischer Luft gab es viel zu entdecken. Genau solche Momente gehören zu Ameland einfach dazu: ein bisschen Abenteuer, ein bisschen Naturkunde und ganz viel echtes Draußensein.

Am Nachmittag blieb dann noch Zeit zum Basteln. Nach der großen Tour tat es gut, wieder etwas ruhiger zu werden, die Hände kreativ zu beschäftigen und den Tag langsam in Richtung Abend ausklingen zu lassen.

Der Abend gehörte dann dem Leitungsteam. Beim wohlverdienten Leiteressen wurde Danke gesagt für all das Engagement, das diese Freizeit Tag für Tag trägt. Besonders schön: Die älteste Gruppe half beim Leiteressen mit und zeigte damit, dass Gemeinschaft im Königreich nicht nur gespielt, sondern wirklich gelebt wird.

Für die Kinder ging es heute schon um 20:30 Uhr ins Bett. Nach Bootstour, Robbenbank, Fischen, Wattenmeer und Bastelzeit war das mehr als verdient. Der Hofstaat ruht, das Leitungsteam durfte sich feiern lassen, und ein weiterer voller Freizeittag liegt gut verankert im Logbuch.

 

Die Bilder folgen morgen..

Wir suchen das königliche Toptalent

von Stefan Schumacher


Höret her, liebe Familien,
heute starteten wir wie gewohnt gemeinsam mit unserem Morgenimpuls in den Tag. Um den Tag direkt entspannt und mit neuer Energie zu beginnen, stand heute königliches Yoga auf dem Programm. Mit verschiedenen königlichen Übungen wurden alle wach und konnten gut gelaunt in den Tag starten.

Nach dem Frühstück wurden wie gewohnt die Hofdienste erledigt. Anschließend ging es für alle ans Basteln. In Vorbereitung auf unseren Abschlussabend gestalteten die Kinder zahlreiche königliche Accessoires. Mit viel Kreativität und Geschick entstanden wunderschöne Kronen, glitzernde Ketten, bunte Schärpen und viele weitere königliche Schmuckstücke. Alle waren mit großer Begeisterung dabei und freuen sich schon darauf, ihre selbst gebastelten Werke beim großen Abschlussabend zu tragen.

Nach einem leckeren Mittagessen ging es am Nachmittag in unseren Gruppen mit den Fahrrädern nach Nes. Dort konnten die Kinder durch die Stadt bummeln und die gemeinsame Zeit genießen. Einige Kinder entschieden sich jedoch dafür, am Haus zu bleiben. Dort wurde gespielt, gemütlich zusammengesessen und einfach ein wenig entspannt.

Nach dem Abendessen folgte schließlich das Highlight des Tages: unser großer Talentabend. Schon tagsüber hatten viele Kinder fleißig ihre Auftritte vorbereitet und waren voller Vorfreude. Am Abend war es dann endlich so weit und die einstudierten Beiträge konnten vor allen präsentiert werden. Ob Tanzen, Turnen, Singen oder Pyramiden bauen, jedes Talent wurde mit großem Applaus gefeiert. Alle hatten viel Spaß und es wurde an diesem Abend viel gelacht. Die Teilnehmenden zeigten mit viel Mut, Kreativität und Begeisterung ihre Talente und sorgten so für einen rundum gelungenen und unvergesslichen Abend. Nach diesem erlebnisreichen Tag ging es schließlich für alle Hofbewohner*innen in ihre Schlafgemächer.


Liebe Grüße von Ameland

Feierlicher Sonntag!

von Stefan Schumacher


Höret her, liebe Eltern, heute begann unser Tag wie immer mit einem Morgenimpuls und einem gemeinsamen Frühstück. Gut gestärkt haben wir anschließend zusammen Gottesdienst gefeiert. Passend zu unserem Motto „Ihr habt keine Wahl, die Kamäju wird royal“ haben wir darüber gesprochen, was echte König*innen ausmacht. Dabei wurde schnell klar: Eine Krone allein macht noch kein*e König*in. Viel wichtiger sind Eigenschaften wie ein gutes Herz, Hilfsbereitschaft, Respekt und ein gutes Miteinander.

Nach dem Mittagessen stand gruppeninternes Programm auf dem Plan. Viele Gruppen machten sich auf den Weg nach Nes, wo ein Surf-, Skate- und Musikfestival stattfand. Dort machten wir uns einen schönen Nachmittag am Strand und schauten beim Surfen und Skaten zu. Außerdem wurde zu der Zeit eine Fahrrad-Stunt-Show veranstaltet, die wir gespannt verfolgten.

Eigentlich sollte der Tag mit einer Trekkerfahrt am Strand seinen Abschluss finden. Das Wetter machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung, sodass wir diesen Programmpunkt auf einen anderen Tag verschieben mussten. Stattdessen machten wir es uns im Haus gemütlich. Es wurde laut mitgesungen bei der Karaoke Station, während andere gemeinsam Spiele wie Werwolf spielten. Außerdem gab es die Möglichkeit seiner Kreativität in der Bestelecke freien Lauf zu lassen.

Im Anschluss ging es für alle müde und zufrieden ins Bett und wir schicken liebe Grüße nach Hause!

Wir feiern Bergfest

von Stefan Schumacher


Höret her, liebe Eltern, das Königreich van Ameland hat Bergfest gefeiert. Die Hälfte der Freizeit ist erreicht, und weil ein königliches Bergfest nicht einfach nur abgehakt wird, wurde daraus ein Tag voller Auswahl, Bewegung, Kreativität und guter Laune.

Schon beim leckeren Frühstück wurde mit Schere, Stein, Papier munter in den Tag gestartet. Danach durfte der Hofstaat die Tore zum großen Markt der Möglichkeiten öffnen. Und dieser Markt hatte wirklich einiges zu bieten. Für besonders viel Aufsehen sorgte die Turm-Hüpfburg im Leuchtturmgewand. Dort wurde gehüpft, gelacht und ordentlich Energie gelassen. Wer es sportlich-ritterlich mochte, konnte sich beim Hobby Horsing versuchen. Am Katapult wurde gezielt, ausprobiert und vermutlich innerlich schon die nächste Burgverteidigung geplant. Auch die kreativen Hofstände waren gut besucht. An der Batikstation entstanden bunte Kunstwerke, beim Bändchenknüpfen wurde geduldig gefädelt und geknotet, und wer einen neuen königlichen Auftritt brauchte, fand beim Haare schneiden, Frisuren machen und Nägel machen genau den richtigen Platz. Dazu gab es eine Wahrsagerin, die einen Blick in geheimnisvolle Zukunftswelten wagte, und Kindercocktails, die den Markt noch ein bisschen festlicher machten.

Zur Mittagszeit wartete eine Sandwich-Station auf den Hofstaat. Jeder konnte sich stärken, wie es passte, und danach wieder eintauchen in das bunte Treiben zwischen Hüpfburg, Basteltisch, Frisurenzauber und Spielfeld.

Am Abend wurde der Grill angeworfen. Nach so vielen Stationen schmeckte das gemeinsame Abendessen natürlich besonders gut. Langsam wurde aus dem Marktgetümmel ein gemütlicher Bergfestabend. Später klang der Tag am Lagerfeuer aus. Es wurde gesungen, während auf der Wiese noch Volleyball gespielt wurde. Feuer, Stimmen, Bewegung und ein müder, zufriedener Hofstaat: So darf ein Bergfest enden.

Damit ist die Mitte der Freizeit erreicht. Das Königreich hat gefeiert, ausprobiert, geknotet, gehüpft, gegrillt und gesungen. Und die KaMäJu bleibt, wie könnte es anders sein, königlich in Schwung.

Königliches Ausreiten

von Stefan Schumacher


Heute stand unser Königreich ganz im Zeichen von Abenteuer, Teamgeist und königlichem Geschick!

Nach einem stärkenden Frühstück, das auf unseren gemeinsamen Morgenimpuls folgte, machten sich die verschiedenen Gruppen auf den Weg zur großen Farradrally. Ausgestattet mit ihren Drahteseln erkundeten die Kinder das Land und stellten sich an zahlreichen Stationen den unterschiedlichsten königlichen Disziplinen. Ob Geschicklichkeit, Teamarbeit oder kluge Entscheidungen, überall konnten die Kinder ihr Können unter Beweis stellen.

Die Mittagspause durfte jede Gruppe ganz nach ihren eigenen Wünschen gestalten. Viele nutzten die Gelegenheit, sich bei der Presspommesbude mit einer leckeren Stärkung zu versorgen, bevor die Reise zu den verbleibenden Stationen weiterging.

Nach einem ereignisreichen Tag kehrten alle wohlbehalten ins Lager zurück. Am Abend wartete dann auf alle ein warmes Abendessen. Anschließend durfte jede Gruppe den Abend ganz individuell ausklingen lassen, ob mit Spielen, in der Strandbar oder einfach etwas gemeinsamer Zeit.

Mit vielen neuen Eindrücken, etwas müden Beinen ging es schließlich für alle in ihre Gemächer, um Kraft für den nächsten Tag im Königreich zu sammeln.

Wir feiern unsere Königin

von Stefan Schumacher


Heute stand der große Krönungsball der Königin von Ameland auf dem Programm. Darauf musste sich natürlich entsprechend vorbereitet werden.

Nach einem königlichen Frühstück und erledigten Diensten konnten die Vorbereitungen endlich starten. Am Vormittag wurde an den tänzerischen Skills gefeilt. Es konnten in kleinen Gruppen die verschiedensten Tanzarten gelernt werden. Von Walzer über Hip Hop bis hin zu königlichen Hoftänzen war alles dabei.

Danach gab es eine leckeres Mittagsmahl.

Nach dem Mittagessen konnten die Kinder die Gestaltung ihres Nachmittags selbst wählen. Manche sind in die Stadt nach Nes gefahren, während andere in den Springdünen waren oder am Haus geblieben sind und dort Spiele gespielt haben.

Nach dem Abendessen war es dann endlich soweit der große Ballabend stand bevor. Alle haben sich in ihre schönsten Königsgewänder geschmissen und die letzten Vorbereitungen wurden getroffen. Um 20 Uhr wurde dann die Tanzfläche eröffnet. Es wurde viel getanzt und gelacht. Nach kurzer Zeit wurde die Königin in Empfang genommen. Und auch einige Special Acts begleiteten den Abend. Schließlich wurde unser neues Königspaar feierlich gekrönt und nach einem letzten Abschlusstanz ging es dann für alle zur Nachtruhe.

Ein Tanz, ein Tisch, ein Fischstäbchenreich

von Stefan Schumacher


Höret her, ihr lieben Leut,
im Königreich war viel los heut.
Der Morgen kam mit Glanz und Schar,
denn Tanz machte alle startklar.

Ein royaler Tanz zur Einstimmung,
brachte Bewegung in die Runde.
So wachte der Hofstaat fröhlich auf,
und nahm den Tag mit Glanz in Kauf.

Doch auch im Schloss gilt: Ordnung muss sein,
drum rückten die Dienste fleißig ein.
Putzdienst hier und Spüldienst dort,
so blieb das Reich ein sauberer Ort.

Am Vormittag, ganz fein und klug,
begann der Workshop Zug um Zug:
Wie werde ich besonders royal?
Wie sitzt man gut im Speisesaal?

Wie spricht man höflich, klar und fein?
Was könnte mein Hofname sein?
Wie grüßt man richtig, ohne Hast,
damit der königliche Auftritt passt?

Mit Laufpass um den Hals getragen,
ging's weiter durch die Königsfragen.
Tanzkurs, Knigge, Besteck bereit,
Kalligrafie mit Federzeit.

Menükunde, Namen, Gruß dazu,
der Hofstaat lernte fast im Nu.
Draußen im Schatten, Tisch an Tisch,
wuchs Hofkunst hell und sommerfrisch.
Es wurde geschrieben, gemalt, gedacht,
und manches neue Hofbild gemacht.

Auch nachmittags ging's weiter dann,
mit Krone im Kopf und Haltung dran.
Tischbenehmen, Sprache, Namen,
alles bekam den rechten Rahmen.

Zur Mittagszeit, welch großer Klang,
zog Duft durch Küche, Tisch und Gang.
Das Küchenteam, mit starker Hand,
brachte 600 Fischstäbchen ins Land.

Sie brutzelten goldgelb, heiß und fein,
da wollte wohl jeder Erster sein.
Und weil im Reich auch Hunger zählt,
wurde die Fischstäbchenkrone gewählt.

Wer schaffte viel? Wer hielt gut stand?
Wer hatte den stärksten Teller im Land?
So wurde mit Jubel, Spaß und Sinn
ein Fischstäbchenkönig oder eine Königin.

Später riefen Wasser, Sand,
Sonne, Handtuch, Dünenland.
Nach so viel Hofkunst, klug und heiter,
ging der Ferientag frisch weiter.

Am Abend lag die Wiese bereit,
für freie Spiele und Lagerzeit.
Der Fußball rollte munter dahin,
und Lieder zogen zum Feuer hin.

So klang der Tag im Feuerschein,
mit Stimmen, Wiese, königlichem Sein.
Vom Tanz bis Fisch, vom Dienst bis Lied:
ein Tag, der froh im Herzen blieb.

Nun ruht das Reich, der Hof wird leis,
nach Glanz, Gesang und Fischstäbchenpreis.
Gute Nacht aus Amelands Saal,
die KaMäJu bleibt natürlich royal.

Höret her: Das Königreich van Ameland stellt sich vor

von Stefan Schumacher


Höret her, liebe Eltern, aus dem Königreich van Ameland! Heute wurde nicht einfach nur ein weiterer Ferientag gezählt. Heute wurde Hofgeschichte geschrieben, mit mutigen Gruppen, funkelnden Ideen und einer Königin, die ihr junges Volk kennenlernen wollte.

Schon der Morgenimpuls führte mitten hinein ins Abenteuer: Juwelenjagd und Flucht vor Räubern standen auf dem königlichen Tagesplan. Da wurden die Augen wach, die Beine flink und die Fantasie ordentlich durchgeschüttelt. Wer im Reich bestehen will, muss schließlich nicht nur höflich grüßen, sondern auch schnell denken, gut zusammenhalten und im richtigen Moment die Juwelen retten.

Das Wetter zeigte sich dabei eher normal herrschaftlich. Kein großes Sonnenfanfarenspiel, aber auch kein Drama aus dunklen Wolken. Ein bisschen Regen war dabei, doch davon ließ sich der Hofstaat nicht aus der Ruhe bringen. Im Königreich van Ameland wird schließlich auch bei Regentropfen weiter geplant, gelacht und vorbereitet.

Denn der restliche Tag stand ganz im Zeichen des abendlichen Vorstellungsabends. Die Gruppen machten sich bereit, vor die Königin zu treten. Es wurde überlegt, geprobt, gesammelt und gestaltet. Jede Gemeinschaft sollte ihren ehrenvollen Gruppennamen verkünden, zeigen, wer zu ihr gehört, und mit Witz, Kreativität und königlichem Glanz auftreten.

Am Nachmittag zog es viele außerdem in die Stadt. Dort wurde das Taschengeld mit großer Würde und vermutlich eher kleiner Zurückhaltung verprasst. Vorräte wurden aufgestockt, kleine Schätze eingesammelt und die königlichen Taschen wieder ein bisschen voller gemacht.

Am Abend war es dann so weit. Die Königin hatte zur festlichen Zusammenkunft geladen. Nicht mit bloßen Worten sollten sich die Gruppen vorstellen, sondern mit allem, was Freude, Mut und Fantasie zeigen kann: mit Geschichten, Liedern, Tänzen, Gedichten und eigenen Ideen. Dazu gestaltete jede Gruppe ein eigenes Wappen, damit man sie im ganzen Königreich erkennen kann.

So traten die Gefolgschaften mutig hervor. Gruppennamen wurden verkündet, Wappen präsentiert, Darbietungen gezeigt und der königliche Saal mit Applaus gefüllt. Aus einzelnen Kindern wurden sichtbare Gruppen, aus Gruppen kleine Hofgemeinschaften, und aus einem Abend wurde ein bunter Blick darauf, wie viel Leben in diesem Königreich steckt.

Ein besonderer Höhepunkt kam aus der ehrwürdigen Hofküche. Das Team Küche huldigte der Altmeisterin Annette, der besten Küchenchefin des Reiches, mit einem Kartoffel-Wettschälen. Mit flinken Händen, gespannter Aufmerksamkeit und fast vollständig unversehrten Fingerkuppen wurde um Ruhm, Ehre und einen sehr begehrten Preis gekämpft: den ersten Gang ans Nachtischbuffet am nächsten Tag. Den Sieg holte Lea aus dem Leitungsteam, und damit dürfte ihr Platz in den königlichen Küchenchroniken erst einmal sicher sein.

Damit endet Tag 3 mit Regenkleksen, Stadtbeute, geretteten Juwelen und jeder Menge königlichem Glanz. Die Königin dürfte zufrieden sein: Das junge Volk des Reiches ist angekommen.

Inselglanz, Strandzeit und ein historischer Fußballabend

von Stefan Schumacher


Der königliche Hofstaat hat seinen ersten ganzen Tag auf der Insel verbracht. Nach der Anreise durfte heute alles ein Stück vertrauter werden: die Wege, die Umgebung, die Gruppen und natürlich die vielen kleinen Abläufe, die aus einem Haus langsam ein richtiges Freizeit-Zuhause machen.

Am Vormittag stand deshalb erst einmal Kennenlernen auf dem Programm. Die Insel wurde erkundet, die Gruppen fanden weiter zusammen, und bei super Wetter ließ sich schnell merken: Hier kann man es aushalten. Sehr gut sogar.

Auch kulinarisch war der Tag stabil königlich. Von morgens bis abends gab es leckeres Essen, volle Teller und genug Energie für alles, was so ein Inseltag mit sich bringt. Denn wer viel unterwegs ist, viel schaut, viel lacht und viel Strandluft sammelt, braucht zwischendurch ordentliche Stärkung.

Der Strand wurde dann in vollen Zügen genossen. Sommerwetter, gute Stimmung und dieses herrliche Gefühl, wenn die Freizeit endgültig im Körper angekommen ist: barfuß denken, durchatmen, Sand sehen, Meer riechen und einfach da sein. Genau solche Momente machen aus einem normalen Montag einen echten Ferientag.

Am Abend wurde es dann fast historisch. In gefühlt 40 Jahren Ferienfreizeit gab es wohl zum ersten Mal die Option auf eine Verlängerung der Nachtruhe wegen des Fußballspiels: Deutschland gegen Paraguay. Das Durchhaltevermögen wurde am Ende leider nicht belohnt, aber allein diese besondere Ausnahme hatte schon ihren Platz in der Lagergeschichte sicher.

Ihr habt keine Wahl: Die KaMäJu wird Royal!

von Stefan Schumacher


Liebe Eltern, der königliche Startschuss ist gefallen: Die Kinderfreizeit 2026 ist nun richtig unterwegs. Am Sonntagmorgen um 7 Uhr traf sich die Reisegesellschaft am Flugplatz in Mendig. Noch ein bisschen müde vielleicht, aber schon voller Vorfreude, Taschen, Stimmengewirr und diesem besonderen Kribbeln, das nur ein erster Freizeittag kann.

Bevor es losging, gab es den Reisesegen. Ein guter, ruhiger Moment vor all dem Trubel, bevor Bus, Fähre, Insel und Abenteuer riefen. Danach wurde endlich gelüftet, worauf so lange gewartet wurde: „Ihr habt keine Wahl - die KaMäJu wird Royal!“ Mit der Mottoeinführung durch eine Rede war klar: Aus Kindern, Leiterinnen und Leitern wird in diesem Jahr ein ganz besonderer Hofstaat.

Die Fahrt verlief gut und die Stimmung war singselig. Es wurde also nicht nur gereist, sondern auch schon ordentlich Freizeitluft eingeatmet. Unterwegs gab es eine gute Stärkung, damit niemand mit leerem Bauch ins königliche Inselabenteuer starten musste.

Auf der Insel angekommen, ging es direkt hinein ins echte Lagerleben. Die ersten Wege wurden mit dem Fahrrad zurückgelegt, und damit rollte die Freizeit spürbar an: Reifen auf Wegen, Wind um die Nase, Sonne am Himmel und überall dieses Gefühl von „Jetzt sind wir wirklich da“.

Auch die Küche lieferte zum Start ein echtes Lieblingsessen: Nudeln mit Tomatensoße. Einfach, lecker, stärkend und genau richtig nach der Reise. Danach durfte das Sommerwetter zeigen, was es kann, denn der erste Strandbesuch stand an. Sonne, Sand und Meer machten den Ankunftstag rund und ließen die Gruppe endgültig auf der Insel landen.

Das Wichtigste zum Schluss: Allen geht es gut. Die Anreise ist geschafft, das Motto ist verkündet, die Fahrräder sind im Einsatz und der erste Strandmoment liegt schon hinter uns.

So endet Tag 1 mit warmen Füßen, vollen Bäuchen und einem königlichen Versprechen: Diese Freizeit hat gerade erst begonnen.